Tagung

Warum Schreiben!
Schreiben als transformative Kraft

Tagung des Instituts für Schreibwissenschaft
21.-22.11.2024 an der Universität Bremen
 

Zur Tagungs-Homepage

Warum Schreiben auch und gerade im Zeitalter von KI-generierten Texten relevant ist, dem wollen wir im Rahmen der ersten Tagung des Instituts für Schreibwissenschaft (ISW) gemeinsam auf den Grund gehen – so vielstimmig, interdisziplinär und interaktiv wie möglich!

Durch die großflächige Verfügbarkeit von textgenerierenden KI-Tools befindet sich die Kulturtechnik Schreiben selbst in einer transformativen Phase. Gerade deshalb besteht in besonderer Weise die Notwendigkeit, aber auch die Chance, die transformative Kraft des Schreibens neu in den Blick zu nehmen. Der Forschungsgegenstand ‚Schreiben‘ lädt zu multiperspektivischen Herangehensweisen ein: Forschungsfragen zur transformativen Kraft von Schreibprozessen, Feedbackstrategien, schriftlicher Kommunikation und zu transformativen Aspekten der Textproduktion, Rezeption und Rahmenbedingungen des Schreibens sowie zur Transformation der schreibenden Person, von Institutionen oder medialen Kulturen sind herzlich willkommen. 

Mit folgenden Fragen wollen wir uns beispielsweise im Rahmen der Tagung auseinandersetzen:

  • Inwiefern transformiert das Schreiben die schreibende Person? Wie wird das Schreiben genutzt? (z.B. als Mittel der Selbstreflexion, als Lernmedium, als Mittel zur Förderung der mentalen und physischen Gesundheit?)
  • Inwiefern ist Schreiben eine interaktive und/oder kollaborative Praxis und wie wirkt es als solche in Schule, Journalismus, Literaturbetrieb, Hochschule etc.? (z.B. im literarischen Lektorat, in Review-Prozessen, im Austausch über Texte …)
  • Wie kann Schreiben für bestimmte Zielgruppen transformatorisch wirksam werden? (z.B. Grundschulkinder, Senior:innen, Menschen aus bildungsfernen Kontexten)
  • Wie wirkt sich Schreiben auf Kreativität aus und wie Kreativität auf das Schreiben? Welche gesellschaftliche Rolle ergibt sich daraus für (nicht nur kreatives) Schreiben?
  • Welche Rolle spielen Schreiben und Schreibdidaktik in institutionellen Transformationsprozessen, beispielsweise an Hochschulen? Welche Transformationsprozesse kann es anstoßen?
  • Warum Schreiben? Welche Forschungsfragen ergeben sich daraus, wie lassen sie sich methodisch fassen und welche interdisziplinären Zusammenschlüsse könnten ihnen gerecht werden?

 

Außerdem wird im Rahmen der Tagung das schreibwissenschaftliche Kolloquium veranstaltet, zu dem das Nachwuchs-Netzwerk des ISW, der SIG Forschung (gefsus) und der GewissS herzlich einlädt. Weitere Infos unter Nachwuchs-Netzwerk (schreibwissenschaft.de). Interessierte können sich über iswpromovierende@schreibwissenschaft dafür anmelden.

 

 

Sarah Brommer, Johannes Emmerich, Thomas Ernst, Stefanie Everke-Buchanan, Katrin Girgensohn, Carmen Heine, Nora Hoffmann, Dagmar Knorr, Marget Mundorf, Rosalie Scheegaß, Kirsten Schindler, Nadja Sennewald, Erika Unterpertinger, Anja Voigt (Institutsmitglieder, die das Tagungskonzept gemeinsam entwickelt haben)

 

Logo

© Urheberrecht. Alle Rechte vorbehalten.

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.